TU Dresden-Team entwickelt Hightech-Fasern aus Papier

Dresden - Nachwuchswissenschaftler der TU Dresden und dem Leibnitz-Institut für Polymerforschung haben herausgefunden, wie nachhaltige Hochleistungsfasern hergestellt werden können. Für die Fasern wird Lignin - ein Abfallprodukt der Papierindustrie verwendet.

Der Rohstoff ist ein Hauptbestandteil von verholzten Pflanzenteilen und verleiht dem Holz eine hohe Bruch- und Druckfestigkeit. Dadurch eignet sich Lignin hervorragend als Ersatz für die ebenfalls robusten und leichten Carbonfasern. Damit sich der neue Rohstoff durchsetzen kann, sollen die Fasern ab Mitte August in Finnland mit einem speziellen Spinnverfahren hergestellt werden. Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse ist noch in diesem Jahr geplant.

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