TU Dresden: Inhärent sichere Reaktoren sind möglich

Kernkraftwerke könne man so konstruieren, dass ein Super-GAU grundsätzlich ausgeschlossen ist, auch wenn alle Sicherheitssysteme versagen, so der TU-Professor Antonio Hurtado. +++

Kernkraftwerke könne man so konstruieren, dass ein Super-GAU grundsätzlich ausgeschlossen ist, auch wenn alle Sicherheitssysteme versagen. Darauf verweist Professor Antonio Hurtado, Direktor des Instituts für Energietechnik der TU Dresden und Inhaber der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, in einem Interview für WELT online.

Hurtado: „Das kann man durchaus. In China sind derzeit zwei Reaktoren in Bau, die inhärent sicher sind. Es sind Kugelhaufenreaktoren, bei denen der Brennstoff nicht in Form von Urandioxid-Pellets in Stäben, sondern als sogenannte coated particles vorliegt. Die beiden neuen Reaktoren in China werden eine thermische Leistung von je 200 Megawatt haben.“Hurtado hebt dabei hervor, dass zur Entwicklung dieser sicheren Art der Kernkraftwerke deutsche Forschungseinrichtungen wesentlich beigetragen hätten.

Quelle: TU Dresden

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