TU Dresden ist Universität Nummer 1 für die Nanotechnologie in Deutschland

Die TU Dresden hat ein weiteres Exzellenzsiegel verliehen bekommen: Im Hochschul-Ranking des Deutschen Verbandes Nanotechnologie (DV Nano) belegt die TU Dresden gemeinsam mit der TU München den 1. Platz. +++

Objektive Rankingkriterien waren die Anzahl der Veröffentlichungen mit Nano-Bezug und die Höhe der eingeworbenen EU- und Bundesfördermittel. Darüber hinaus wurden die Studiengänge mit Schwerpunkt Nanotechnologie erfasst und bewertet. Außerdem wurden für eine auf Reputation basierende Rangliste, die ebenfalls in die Gesamtbewertung einging, 20 international anerkannte deutsche Spitzenforscher im Nanotechnologiebereich befragt, wie sie die  Qualität von Forschungs- und Lehreinrichtungen in Deutschland einschätzen: „An welcher deutschen Universität würden Sie Ihr Kind studieren lassen?“. Insgesamt wurden 50 deutsche Hochschulen untersucht.

„Dass die TU Dresden besonders bei den objektiven Kriterien noch vor der TU München, dem Karlsruher Institut für Technologie und der RWTH Aachen einen unangefochtenen ersten Platz im Nanotechnologiebereich einnimmt, ist eine besondere Auszeichnung auch für das internationale Ansehen der exzellenten Arbeit der hier tätigen Forscherinnen und Forscher“, so Prof. Gianaurelio Cuniberti, Inhaber der Professur Materialwissenschaft und Nanotechnik am TUD-Institut für Werkstoffwissenschaft. Er nahm den Preis am 10. Oktober in Saarbrücken aus den Händen von Vertretern des Saarlandes und des Präsidenten des DV Nano entgegen. „Betrachtet man zudem die Leistungsfähigkeit der im DRESDEN-concept verbundenen Forschungseinrichtungen und die innovativen disziplinenübergreifenden internationalen Masterstudiengänge im Nanobereich, wie Nanobiophysics, Nanoelectronic Systems oder Organic and Molecular Electronics, bietet die TU Dresden ein attraktives Angebot für Wissenschaftler und Studenten an, das es in Deutschland kein zweites Mal gibt“, so Cuniberti weiter.

Dr. Ralph Nonninger, Präsident des DV Nano, begründet, warum der Verband eine Bewertung der Hochschullandschaft vorgenommen hat: „Wir haben uns die Universitäten so genau angeschaut, weil dort in Grundlagen- und angewandter Forschung die Ideen entstehen und die Menschen ausgebildet werden, die morgen mithelfen sollen, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.“ Nanotechnologie sei ein entscheidender Innovationstreiber in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Mit dem Ranking wolle man jungen Menschen eine Orientierungshilfe an die Hand geben, um die Entscheidung für einen Studienort zu erleichtern. Andererseits werde man seinem Anspruch gerecht, ein möglichst objektives und nachvollziehbares Bild der Nanowissenschaftslandschaft zu zeichnen.

Das Ranking sei somit auch eine 

Argumentationshilfe für alle Akteure, wenn es um die Bewilligung von Forschungsfördermitteln der Bundes- und Länderhaushalte gehe, so Dr. Nonninger.

Hintergrund:

Die Nanoforschung und -entwicklung wird von der Bundesregierung mit mehr als 400 Millionen Euro jährlich gefördert. Diese Mittel fließen beispielsweise in Projekte, die Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verknüpfen. Damit soll gewährleistet werden, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen  Zugang zu Resultaten der Hightech-Forschung oder zu Geräten erhalten, um wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell in marktfähige Produkte zu transferieren. Darüber hinaus fördert der Bund strategisch angelegte Forschung, um langfristig bestehende Märkte zu sichern und auszubauen. Außerdem werden durch die Fördermittel Innovationsallianzen und Spitzencluster unterstützt.

Quelle: Technische Universität Dresden 

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