TU-Institut informierte bereits 15.000 Patienten zu Arzneimitteln

Seit Aufnahme der Tätigkeit im Jahr 2001 beantworten Experten kostenlos Fragen zu Medikamenten – die hohe Patientenzufriedenheit unterstreicht den Wert des Beratungsangebotes an der Technischen Universität Dresden. +++

Der Arzneimittelberatungsdienst für Patienten am Institut für Klinische Pharmakologie der Technischen Universität Dresden beriet seit Aufnahme seiner Tätigkeit im Jahr 2001 bereits mehr als 15.000 Patienten.

Ärzte und Apotheker stehen bei Fragen zu Medikamenten, deren Wirkungen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen als Ansprechpartner zur Verfügung. Allein im Jahr 2010 beantworteten sie bisher über 2600 Anfragen zu arzneimittelbezogenen Themen wie z.B. zu Problemen bei der Arzneimittelanwendung und –dosierung, beim Verstehen des Beipackzettels oder auch zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Eine begleitende Evaluation des Services durch die Ratsuchenden ergab eine hohe Zufriedenheit mit dem Beratungsangebot. Die Anfragenden schätzten besonders die Fachkompetenz der Berater sowie die Ausführlichkeit des Gespräches. Der Service wird durch den Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die AOK Plus gefördert und kann montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 0351/458 2887 bzw. -5049 in Anspruch genommen werden.

Nachdem die Frage von einem Mitarbeiter des Instituts entgegengenommen und von Ärzten oder Apothekern bearbeitet wurde, werden die Patienten zurückgerufen und unabhängig und unentgeltlich beraten. In der Regel erfolgt eine telefonische Beantwortung innerhalb von 48 Stunden. Außerhalb der Sprechzeiten ist es möglich, die Telefonnummer für einen Rückruf auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.

Der Beratungsdienst will dabei nicht in die vom Arzt durchgeführte Therapie eingreifen, sondern dazu beitragen, dem Patienten Unsicherheiten in Bezug auf seine Arzneimitteltherapie zu nehmen. Er ergänzt so in sinnvoller Weise das Arztgespräch und die persönliche Beratung in der Apotheke. 

Quelle:         Technische Universität Dresden 
                      Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus 
                      Institut für Klinische Pharmakologie

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