Türkische Airline stark im „Aufwind“

Die größte private Fluggesellschaft der Türkei, Pegasus Airlines AG, geht in Deutschland in die Offensive und umwirbt verstärkt deutsche und damit auch sächsische Urlauber.

Von vier deutschen Flughäfen (Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart) werden über das Drehkreuz Istanbul erstmals 16 Ziele in der Türkei und Nord-Zypern angeflogen. Der günstigste Preis für den Flug nach Istanbul beträgt  44,99 Euro (inkl. aller Gebühren), mit den Anschlussflügen kann der Flug je nach Saison bis zu 300 Euro kosten.

Von Deutschland nach Istanbul wird es ab dem 1. Juli 21 Charterflüge in der Woche geben, von Berlin, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, Münster und Stuttgart nach Antalya je einen, von Düsseldorf nach Antalya vier und von München nach Antalya zwei Charterflüge wöchentlich. Mit dem Sommerflugplan wird von Düsseldorf und Stuttgart nach Ankara bzw. Kayseri ein Flug pro Woche eingerichtet, die Strecke Düsseldorf-Izmir wird ein Mal, Stuttgart-Izmir zwei Mal pro Woche geflogen.   

Pegasus starte vor knapp 20 Jahren als Charter-Linie und hat bislang mit 18 Boeings 737 (2008) in der Türkei ein nationales Linien-Streckennetz mit über 70 Flügen täglich zu insgesamt 18 Destinationen aufgebaut. Sie fliegt mit einer Auslastung von 71%.   Boeing-Bestellungen von 12 auf 24 Flugzeuge aufgestockt   Aktuell hat Pegasus ihre Bestellungen bei Boeing von 12 auf 24 neue Maschinen aufgestockt, verkündete der Geschäftsführer Sertac Haybat anlässlich der aktuellen Übernahme der neuen Boeing 737-800 mit 189 Personen Kapazität. 

  „…Trotz Wirtschaftskrise wollen wir mit günstigen Preisen deutlich wachsen.“   Im letzten Jahr beförderte Pegasus 4,4 Millionen Passagiere (plus 7,54%), für dieses wird mit einer Steigerung auf fünf Millionen Passagiere gerechnet. Damit wird sich die Zahl der Passagiere in drei Jahren von 2,8 Mio. (2007) fast verdoppeln.   „Wir haben sehr ehrgeizige Ziele und wollen vor allem in der Tourismus-Branche trotz der schwierigen Welt-Wirtschaftslage mit Low-Price-Angeboten überproportional wachsen“, erklärte Vorstandsvorsitzenden Ali I Sabani (39). Deshalb bietet Pegasus deutschen Touristen an „für wenig Geld die Türkei zu entdecken“.  

Die 1989 gegründete Airline hat in knapp 20 Jahren weder einen tödlichen Unfall noch einen Flugzeug-Totalverlust. Die Boeings sind bereits seit 2002 zur Treibstoffersparnis mit Wingjets ausgerüstet.   Pegasus Airlines mit einem Umsatz von 340 Mio. Euro (2008) gehört zur türkischen Esas-Holding AG, die zehn weitere Unternehmen verschiedener Branchen in der Türkei führt.   In Deutschland hat Pegasus ihren Sitz in Düsseldorf und ein weiteres Büro in Sindelfingen/Stuttgart. Der internationale Hauptsitz des Unternehmens ist in Istanbul.

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