Turbulente Saisoneröffnung für die TheaterRuine St. Pauli

Dresden - Zu Beginn der aktuellen Saison ist die "Theaterruine St. Pauli" weiter von Zukunftsängsten geplagt. Ende 2017 hat der Kulturausschuss die institutionelle Förderung von bislang 60.000 Euro auf 40.000 Euro gekürzt. Die Kultureinrichtung im Hechtviertel konnte trotz allem die neue Spielzeit im "Sommer der Leidenschaft" starten.

Seit Monaten versucht der Verein "TheaterRuine St. Pauli e.V." die Mittelkürzung anzufechten. Im Vorfeld des Spielzeitauftaktes hat der Verein um Vorstandsmitglied Olaf Nilsson der Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke), stellvertretend für den Kulturausschuss der Stadt Dresden, 5.500 Unterschriften übergeben. Die Unterstützer fordern eine bedarfsgerechte Finanzierung. Vereinsvorstand Olaf Nilsson: "Unsere rund 100 Vereinsmitglieder bereichern mit ihrer Arbeit die Kulturszene und die Soziokultur der Stadt Dresden.

© TheaterRuine St. Pauli e.V.

Viele Tausend Dresdner honorieren das als unsere Gäste, Förderer und Freunde. Die Unterschriften sollen erreichen, dass auch die Abgeordneten des Stadtrates das wieder in den Fokus nehmen und die Vereinsarbeit mit einer ausreichenden Förderung bedenken. Nicht zuletzt kann unser Wirken einen besonderen Beitrag zur Kulturhauptstadtbewerbung 2019 leisten.“

Über die städtischen Zuschüssen finanziert die Einrichtung anteilig die Veranstaltungen in der Theaterruine und des soziokulturellen Zentrums "St. Pauli Salon" im Dresdner Hechtviertel. Gegen die Fördermittelkürzungen hat der Verein Widerspruch eingelegt und hofft noch während der laufenden Spielzeit auf eine Abhilfeentscheidung der Stadt Dresden.

© TheaterRuine St. Pauli e.V.