Turnover kosten Titans das Spiel

Titans verlieren beim ATLASREISEN-Gameday am Freitagabend mit 88:106 gegen die BG TOPSTAR Leitershofen/ Stadtbergen.

Die Basketballer der Dresden Titans verpassten am gestrigen Freitagabend einen gelungenen Jahreseinstand. Vor 903 Zuschauern in der heimischen Margon Arena verfielen die Jungs von Coach Krzywinski nach zuletzt drei Siegen in Folge wieder in alte Muster. Vor allem in der Defense offenbarten die „Titanen“ erneut Defizite und kassierten erstmals Punkte im dreistelligen Bereich. Der ProA-Absteiger hingegen konnte seinen Aufwärtstrend fortsetzen und holte in Dresden den dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel.

„Mit einfachen Fehlern haben wir das, was wir uns im Dezember im Training hart erarbeitet und in den letzten Spielen gut umgesetzt haben, wieder selbst eingerissen“, ärgerte sich Trainer Thomas Krzywinski nach dem Spiel über die Leistung seiner Mannschaft. Dabei ging es gut los: Kapitän Jason Boucher eröffnete in gewohnter Manier mit einem seiner „Dreier“ den Punktereigen – die Titans führten gleich zu Beginn mit 5:0. Doch dann kamen die Bayern – angeführt von ihren US-Amis James Washington und Lindsay Hughey-Hall, die aus allen Lagen „feuerten“ und trafen.

Im zweiten Viertel erkämpften sich Rülke & Co. mit einem 7:0-Run bei noch 1:26 zu spielen die Führung zurück, schenkten diese dann aber doch wieder zum 46:49-Halbzeitstand her. Bereits in der ersten Halbzeit deutete sich an, was den Titans schlussendlich den Sieg kostete. „Wir haben heute mit einer schlechten Defenseleistung und viel zu vielen unnötigen und einfachen Turnover das Spiel verloren“, analysierte Krzywinski. Auch in der zweiten Halbzeit sollte dies nicht besser werden, wenngleich sich die „Elberiesen“ immer wieder herankämpften. So geschehen zum Ende des dritten Viertels und noch einmal fünf Minuten vor Ultimo, als es mit 84:89 noch einmal spannend wurde.

Aber mit mehr als doppelt so vielen Ballverlusten wie Leitershofen schlugen sich die „Titanen“ an diesem Tag einfach selbst. Mit einem 11:0-Run schraubten die „Kangaroos“ dann noch einmal das Ergebnis nach oben. Unterm Strich bleibt…“unterm Strich“ – denn mit dieser Niederlage rutschte der Aufsteiger aus Dresden wieder auf den 9. Tabellenplatz ab.

Quelle: Dresden Titans

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