Über 100 Ärzte unterstützen die Flüchtlingsarbeit in Dresden

Insgesamt 104 Ärzte sorgten seit dem Erstehen des Zeltcamps in Dresden-Friedrichstadt dafür, dass die Flüchtlinge eine oft so notwendige medizinische Grundversorgung erhalten konnten. +++

 

Die freiwilligen Ärzte, welche aus allen Dresdner Krankenhäusern sowie Dresdner Praxen stammen, leisteten seit Ende Juli rund 2.000 einzelne Patientensprechstunden. Im Durchschnitt wurden an den Standorten Bremer Straße (Zeltcamp) und Nöthnitzer Straße (Uni-Sporthalle) sowie in der Flüchtlingsambulanz (Fiedlerstraße) sieben bis neun Stunden am Tag Sprechstunden angeboten. Zu Spitzenzeiten fanden bis zu 76 Behandlungen am Tag statt. In den letzten Wochen gab es einen Shuttle-Service, welcher die Flüchtlinge direkt aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in die Flüchtlingsambulanz brachte.

 

„Wir sind den Dresdner Ärzten im Namen der Flüchtlinge unendlich dankbar, für ihre schnelle und unkomplizierte Hilfe“, betont Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des DRK Landesverband Sachsen e.V.

„Das DRK konnte Räume und koordinierendes Personal stellen, aber ohne die hohe freiwillige Einsatzbereitschaft der Ärzteschaft, wäre die medizinische Grundversorgung nicht so schnell und so gut angelaufen. Erst diese Hilfe hat die jetzt stattfindende Überführung in langfristige Strukturen möglich gemacht.“

 

Seit dem 14.9. ist die Kassenärztliche Vereinigung Betreiber der Dresdner Flüchtlingsambulanz. Die Arbeit der freiwilligen Ärzte wird jedoch auch weiterhin gebraucht, vor allem in den anderen sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen.

Quelle: DRK Landesverband Sachsen

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar