Über 2100 Sterbebegleitungen durch ambulante Hospizdienste in Sachsen

Die Anzahl derer, die die Möglichkeit der häuslichen Sterbebegleitung annehmen, steigt kontinuierlich an. Wurden 2002 lediglich 525 Menschen durch ambulante Hospizdienste begleitet, waren es 2010 schon 2130. +++

Die Tätigkeit der ambulanten Hospizdienste gründet vor allem auf der Mitarbeit von speziell geschulten ehrenamtlichen Helfern. Rund 1600 Menschen arbeiten freiwillig in der Sterbebegleitung der von den gesetzlichen Krankenkassen geförderten Hospizdiensten. Damit hat sich ihre Zahl gegenüber 2002 mehr als vervierfacht (2002: 348). Silke Heinke: „Die freiwillige Tätigkeit der Ehrenamtlichen kann nicht hoch genug geschätzt werden. Ihr Engagement ist gelebte Solidarität für unsere Gesellschaft.“

In Sachsen arbeiten 45 ambulante Hospizdienste, darunter vier für Kinder.

„Die überwiegende Zahl der Menschen möchte die letzten Tage, Wochen oder Monate ihres Lebens daheim verbringen, sagte Silke Heinke, Leiterin der Landesvertretung Sachsen des Verbandes der Ersatzkassen e.V. während eines Pressegesprächs. „Mit Hilfe von ambulanten Hospizdiensten kann dieser Wunsch auch schwer kranken Patienten erfüllt werden.“

Quelle: Verband der Ersatzkassen e.V.

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