Über 36 Millionen Euro für sächsischen Denkmalschutz

Freistaat und Bund setzen sich mit dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ dafür ein, dass die historischen Stadtkerne und Stadtbereiche erhalten bleiben und neu belebt werden. +++

44 sächsische Städte und Gemeinden haben in diesen Tagen Fördermittelbescheide im Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erhalten. Die Fördersumme liegt bei insgesamt 36.870.000 Euro. 

Innenminister Markus Ulbig: „Historische Innenstädte sollen keine Museen sein, sondern Orte, wo die Leute gerne wohnen und arbeiten. Neues Leben für alte Gemäuer – das ist das Ziel des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz.“

Unter anderem erhält die Stadt Frankenberg 1,1 Millionen Euro für die letzten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am früheren Königlich Sächsischen Lehrerseminar, in welches das neue Bildungszentrum eingezogen ist. 4,3 Millionen Euro gibt es für die Stadt Pirna. Dort wird das Schloss Sonnenstein umgebaut und saniert, damit es als Landratsamt genutzt werden kann. Ebenfalls gefördert wird die Stadt Zwickau. Die Fördermittel in Höhe von 1,3 Millionen Euro fließen vor allem in den Umbau des Kornhauses, das künftig als Stadtbibliothek genutzt werden soll. 

Das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gibt es seit 1991. Seitdem haben Freistaat und Bund insgesamt ca. 1,1 Milliarden Euro für sächsische Städte und Gemeinden bereitgestellt. 

Innenminister Ulbig: „Den Erfolg des Programms kann jeder sehen, der unsere sächsischen Altstädte besucht. Wir können stolz auf unsere wunderbaren historischen Stadtkerne sein. Schöne Altstädte sind auch gut für den Tourismus und wenn es darum geht, Unternehmen und Fachkräfte nach Sachsen zu holen.“

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern

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