Über 4 Millionen Euro für Sachsens Denkmale

Aus dem Sonderprogramm des Bundes zur Denkmalpflege bekommt Sachsen über 4 Millionen Euro. 39 Objekten soll das Geld zukommen. In der Mehrzahl sind es Schlösser, Kirchen und Klöster. Der Freistaat beteiligt sich an den Projekten mit 3,27 Millionen Euro. +++

Bereits zum dritten Mal in Folge hat der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien ein Sonderprogramm zur Denkmalpflege aufgelegt. Mit einem Gesamtvolumen von ca. 43,5 Millionen Euro sollen an 332 Kulturdenkmalen in Deutschland dringende Sanierungsarbeiten gefördert werden. Sachsen hat von dieser Summe einen Betrag von 4,023 Millionen Euro erhalten.

Insgesamt 39 Objekten soll das Geld zukommen. In der Mehrzahl sind es Schlösser, Kirchen und Klöster. Der Freistaat beteiligt sich an den Projekten mit 3,27 Millionen Euro.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen ist ein Land der Denkmale. Die Pflege und der Erhalt unserer historischen Schätze gehören zu unseren vornehmlichsten Pflichten. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir dafür einen großen Anteil aus den Mitteln des Sonderprogramms zur Denkmalpflege zur Verfügung gestellt bekommen.“

Sachsen nach Bayern ist mit über 105.000 Baudenkmalen das Bundesland mit der zahlenmäßig zweithöchsten Denkmaldichte in Deutschland. Den gleichen Rang belegt es in der Denkmaldichte mit 39 Einwohnern pro Denkmal.

Die Landesdirektion hat das Programm schnell und flexibel umgesetzt und wurde dabei durch das Landesamt für Denkmalpflege kompetent unterstützt.

Eines der unterstützen Denkmäler ist das „Marcolini Haus“ in Moritzburg. Im ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäude der Fasanerie in Moritzburg konnten der Dachstuhl und eine bemalte Putzdecke des 18. Jahrhunderts gesichert und durch Einbau zusätzlicher Balken zur Lastabtragung konstruktiv stabilisiert werden. Der Bund förderte das Objekt mit 90.000 Euro und das Land mit 80.400 Euro.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern

++Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!