Über 40 Prozent der Viertklässler erhalten Bildungsempfehlung für das Gymnasium

Von rund 27.000 Grundschülern der 4. Klassen an öffentlichen Schulen haben 44,5 Prozent (12.086 Schüler) in diesem Jahr eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium und 54,7 Prozent (14.855 Schüler) für die Mittelschule erhalten.

Neu ist in diesem Schuljahr 2010/2011, dass die Bildungsempfehlung für das Gymnasium erteilt wird, wenn die Schüler in den Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht einen Notendurchschnitt von 2,0 und besser haben. Das heißt, eine Note 3 kann innerhalb dieser Fächer mit einer Note 1 ausgeglichen werden.

Erfüllt ein Schüler die Anforderungen für den Besuch des allgemeinbildenden Gymnasiums erst am Ende des Schuljahres, erhält er am 27. Juni eine Bildungsempfehlung. Schüler, die keine Empfehlung für das Gymnasium erhalten, können eine Eignungsprüfung absolvieren.

In den Regionalstellen der Bildungsagentur liegen seit 11. März 2011 die vorläufigen Anmeldezahlen für die einzelnen Schularten vor. Hier wird nun mit Hochdruck an der Klassenbildung für alle allgemeinbildenden öffentlichen Schulen gearbeitet. Am 31. Mai 2011 erhalten die Eltern die Information, an welcher Schule ihr Kind im neuen Schuljahr lernen wird.

Nach der alten Regelung (in den Fächern Deutsch und Mathematik besser als 2,5 oder auf Wunsch der Eltern auch noch bei 2,5) erhielten im letzten Schuljahr 2009/2010 von den rund 27.000 Grundschülern 50,2 Prozent (13.645 Schüler) eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium. 48,6 Prozent (13.214) der Schüler erhielten eine Bildungsempfehlung für die Mittelschule.