Über 800 Einsätze für Kampfmittelbeseitiger in Sachsen

Sachsen - Auch 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gibt es für den Kampfmittelbeseitigungsdienst noch immer viel zu tun. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind die Spezialisten im vergangenen Jahr zu mehr als 800 Einsätzen gerufen worden.

Dabei wurden insgesamt über 160 Tonnen Kampfmittel aufgefunden, wobei der größte Anteil auf Artilleriemunition (Rund 115.000 kg) und Nahkampfmittel (Rund 35.000 kg) entfällt. Gleichzeitig kann aber im Vergleich zum Vorjahr auch ein leichter Rückgang bei den Funden von Artilleriemunition, Abwurfmunition sowie bei den Sprengstoffen verzeichnet werden. Im Bereich der Nahkampfmittel und Waffen wurde wiederum eine leichte Zunahme der Funde festgestellt.