„Übergänge mit System“ – neue Ausbildungswege in Sachsen

Sachsen nimmt als eines von fünf Bundesländern an der Initiative „Übergänge mit System“ der Bertelsmann Stiftung teil, gaben die Staatsministerien für Wirtschaft und Kultus Sachsens bekannt.

Die Initiative setzt sich dafür ein, alle Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Berufsausbildung systematisch und ohne Zeitverlust zu einem Berufsabschluss zu führen. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen Jugendlichen zurückzulassen“, begründete Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP) das Engagement des Freistaates.

„Wir brauchen für die Schüler passgenaue Wege von der Schule in die Berufsausbildung“, ergänzte Kultusminister Roland Wöller. Dass Bertelsmann den Freistaat Sachsen für eine Zusammenarbeit ausgewählt hat, zeige deutlich, dass hier bereits sehr gute Vorarbeit geleistet wurde, sind sich die Minister einig.

Zunächst wird genau analysiert, wie derzeit der Übergang von der Schule zur Berufsausbildung verläuft. Ziel ist es dabei, die besten Ansätze aus der Vielzahl der unterschiedlichen Maßnahmen und Programme herauszufiltern. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die Universität St. Gallen. Anschließend wird eine Gesamtstrategie erarbeitet, damit ein reibungsloser Start in die Ausbildung gelingt.

Die Kooperation mit Bertelsmann läuft zunächst bis Sommer 2010. Bei guten Erfolgen ist eine Weiterführung bis Ende 2012 vorgesehen.