Übergriff im Dresdner Arnhold-Bad – Polizei ermittelt

Der Übergriff auf vier Mädchen im Arnhold-Bad sorgt in Dresden für Verunsicherung. Weil kein dringender Tatverdacht vorliegt, ist ein 19-jährige afghanische Asylbewerber nach Befragung und Identitätsfeststellung wieder freigekommen.

Am Samstag-Nachmittag sollen vier Mädchen in einem Schwimmbad im Dresdner Stadtzentrum unsittlich berührt worden sein.
Bereits jetzt keimt die Forderung nach Konsequenzen aus der Tat auf. Gegen voreilige Schlussfolgerungen spricht sich Sportbürgermeister Peter Lahmes aus.

Zu dem Übergriff im Georg-Arnhold-Bad laufen die Ermittlungen der Kriminialpolizei momentan auf Hochtouren.
Wegen des Tatverdachts wurde noch am Wochenende ein 19-jähriger Asylsuchender aus Afghanistan vorläufig festgenommen. Auch die Identität von seinen zwei Begleitern und Landsleuten wurde festgestellt.

Bei der Berührung der Brust des einen Mädchens, geht es um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen. Die anderen Handlungen bewegen sich laut Staatsanwalt Haase im Bereich der Beleidigung. Zwar ist der vorläufig festgenommene Afghane vorerst auf freiem Fuß, doch zählt er besonders wegen der vorliegenden Täterbeschreibung nach wie vor zum Kreis der Tatverdächtigen. Gegen ihn wird weiter ermittelt.

Ein sexueller Übergriff auf das eigene Kind – das Horrorszenario für Eltern schlechthin.
In Dresden sollen sich Eltern laut Sportbürgermeister Lahmes nicht verunsichern lassen.

Absolut richtig und nach Vorschrift sollen die Mitarbeiter des Dresdner Schwimmbades gehandelt haben. Im Rathaus denkt man nun darüber nach, Verhaltensregeln und Vorschriften in Dresdner Schwimmbädern für Asylbewerber besser kenntlich zu machen.
Auch die Staatsanwaltschaft verfolgt den Fall weiter.