Überraschung bis kurz vor Schluss bei den Dresden Titans

Dresden Titans verlieren gegen zweitplatzierte Weißenhorn Youngstars mit 81:90 (20:23, 21:17, 24:27, 16:23) +++

Es sah lange danach aus, als ob die Titans ihrem Ruf als „Zweitplatzierten-Schreck“ gerecht werden. Schon im November schockten die „Titanen“ den damaligen Tabellenzweiten aus Hanau in der heimischen Margon Arena. Bis fünf Minuten vor Schluss führten die „Elberiesen“ auch diesmal in einem spannenden Sonntagnachmittag-Spiel gegen die Youngstars aus Weißenhorn. Aber am Ende entschied die Cleverness die Partie.

Auch gleich zu Beginn des Spiels sah es nicht ganz so gut aus für die Hausherren. Mit 0:6 im Rückstand erzielten die Titans ihre ersten Punkte erst nach zweieinhalb Minuten. In der Folge legten die Krzywinski-Schützlinge dann aber gehörig zu und konnten so mit einem 7:0-Run zum Stand von 18:19 bis zum Ende des ersten Viertels aufschließen. Mitte des zweiten Viertels dann endlich der erste Einstand und fast zeitgleich die erste Führung zum 29:28 für die „Titanen“. Mit einem typischen Titans-Lauf konnte der Vorsprung sogar bis auf 7 Punkte ausgebaut werden. Aber individuelle Fehler ließ Weißenhorn wieder herankommen. Knapp ging es deshalb mit einer 41:40-Führung in die Halbzeit.

Auch danach ging es spannend weiter. Durch eine Schwächephase in der Defense gaben die „Elberiesen“ die Führung zunächst aber wieder ab. Mit einem Dreier als „Buzzerbeater“ von Jason Boucher konnten die Titans dann jedoch entscheidend zum 65:67 verkürzen. Im vierten Viertel eroberten die Dresdner sich dann mit einem sensationellen 8:0-Run zum 70:67 die Führung zurück. Den ganzen letzten Spielabschnitt stand deshalb die Margon Arena. Aber damit nicht genug. Der Aufsteiger baute seinen Vorsprung sogar noch auf 6 Punkte aus. Doch Weißenhorn konterte dies ebenfalls mit einem 8:0-Lauf. „Man hat in dieser Phase gesehen, warum die Youngstars da oben stehen. Ihre Führungsspieler reagieren selbst in solchen Situation abgeklärt auf einen Lauf, wie wir ihn hatten“, so der Headcoach. Ein letztes Leuchtfeuer sendete Andrew Jones mit seinem Dreier zum 80:79. Aber der Tabellenzweite ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. „Als Aufsteiger müssen wir über die gesamte Spielzeit aggressiv und hellwach sein und genau diesen Biss aus dem Training in jeder Situation leben,“ zeigte sich Vize-Kapitän Robert Haas nach dem Spiel enttäuscht.

Beste Werfer
Titans: Jason Boucher (16 Pkt.), Alex Heide (14), Andrew Jones (14)
Weißenhorn: Myles Hesson (34), Till-Joscha Jönke (21), Kay Gausa (17)      

Quelle: Dresden Titans e.V.

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