Überschuldung: SOLARWATT stellt Antrag beim Amtsgericht Dresden

Dem europaweit tätigen Solarenergie-Unternehmen droht die Zahlungsunfähigkeit. Nun plant es eine Sanierung in Eigenverwaltung. +++

Die SOLARWATT AG hat am Mittwoch einen Antrag gemäß § 270b InsO
(Sanierungsvorbereitungsverfahren bzw. „Schutzschirmverfahren“) wegen
voraussichtlicher Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beim Amtsgericht
Dresden gestellt. Die Entscheidung über den Antrag steht noch aus.

Über SOLARWATT:

Die 1993 gegründete und europaweit tätige SOLARWATT AG mit Sitz in
Dresden ist einer der führenden deutschen Hersteller hochwertiger
kristalliner Solarmodule sowie Anbieter innovativer
Photovoltaik-Komplettpakete und Energiemanagement-Systeme.

Zum Produktangebot des Unternehmens zählen Modultypen für
unterschiedlichste Anwendungen. Neben der Kernkompetenz als
Modulproduzent entwickelt und vertreibt SOLARWATT intelligente
Energiemanagement-Systeme zur effizienten Steuerung und optimalen
Nutzung von Solarstrom. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die
Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Solaranlagen und Kraftwerke.
Für Photovoltaik-Projekte im Wohn- und Gewerbebereich bietet
SOLARWATT Produktpakete an, die neben der kompletten Solartechnik
umfangreiche Serviceleistungen enthalten.

SOLARWATT produziert mit einer der modernsten Fertigungslinien
Europas. Die Produktionskapazität beträgt 300 MWp. Das
Leistungsspektrum der ausschließlich in Deutschland hergestellten
Module erstreckt sich von zwei bis 320 Watt.

Quelle: SOLARWATT AG
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