Übungen zur Straßensicherheit an der 68. Grundschule

Dresden - 300 Schüler der 68. Grundschule Dresden haben am Mittwoch Vormittag viel über den Toten Winkel und LKWs gelernt. Zusammen mit der Spedition Richter schauten sie kurze Videos, steckten den Gefahrenbereich eines LKWs mit Hütchen ab und konnten LKWs von innen betrachten.

Der richtige Umgang im Straßenverkehr muss schon von früh auf gelernt werden. Am Mittwoch waren dafür Mitarbeiter und Geschäftsführer der Spedition Richter an der 68. Grundschule "Am Heiligen Born", um zentrale Punkte der Verkehrssicherheit zu vermitteln. Es geht vor allem darum, den Kindern beizubringen, Abstand zu halten, Blickkontakt mit dem Fahrer aufzunehmen und an den Toten Winkel zu denken, so Martin Richter, Geschäftsführer der Spedition Richter.

Es wurden kurze Videos gezeigt, um  den Kindern anschaulich und auf leichte Weise die Probleme mit dem Toten Winkel zu erklären. Zudem steckten die Kinder den Gefahrenbereich an den LKWs mit Hütchen ab und konnten selbst die Sicht des LKW-Fahrers erleben. So sollten die Kinder für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisiert werden. Martin Richter ist mit der Aktion zufrieden und denkt, dass die Kinder einiges mitgenommen haben.

Neben den Fußgängern und Radfahrern hängt die Sicherheit natürlich auch von den LKW-Fahrern und der Technik ab. So bestellt Martin Richter neue Fahrzeuge nur noch mit modernen Sicherheitsassistenten und sagt seinen Mitarbeitern klar, dass der Schutz der Radfahrer oberste Priorität hat. Aktuell fahren noch viele LKWs ohne Assistenzsysteme. Die Fahrer sind aufmerksam, haben es dennoch nicht immer leicht. Beim Rechtsabbiegen müsse man als Fahrer auf die Fußgänger warten - in dieser Zeit können jedoch schnelle Fahrradfahrer wie aus dem Nichts auftauchen, so Jürgen Schmidt. Lastkraftwagenfahrer müssen so immer einen Rundumblick haben.

Der Toten Winkel bleibt ein Risiko. Die rund 300 Schüler der 68. Grundschule wissen jetzt zum Glück Bescheid und werden mit gutem Vorbild voran gehen.