Ukrainer beim Schmuggeln von Wasserpfeifentabak in Sachsen erwischt

Bei einer Kontrolle eines ukrainischen Kleintransporters sind nachts nahe Kamenz fast 1000 kg unverzollter und unversteuerter Wasserpfeifentabak entdeckt worden. Das Zollfahndungsamt Dresden ermittelt. +++


Geschmuggelter Wasserpfeifentabak hinter Rohrstücken: 
Zoll und Bundespolizei stellen nahe Kamenz mehr als 900 Kilogramm sicher

Bei der Kontrolle eines ukrainischen Kleintransporters auf einer Landstraße nahe Kamenz landeten zwei Streifen der gemeinsamen Verbundgruppe des Zolls in Görlitz und der Bundespolizei Ludwigsdorf am 13.08.2014 gegen 1:30 Uhr einen Volltreffer:

Im Innenraum des Transporters, hinter Kartons mit Rohrstücken versteckt, stießen die Beamten auf mehr als 150 Kartons mit insgesamt 923 Kilogrammunverzolltem und unversteuertem Wasserpfeifentabak sowie 1.400 Stück ebenfalls unverzollte und unversteuerte Zigaretten.

 Der durch den Schmuggel verursachte Steuerschaden beläuft sich auf rund 32.000 Euro. Gegen den Fahrer des Transporters,einen 33 Jahre alten ukrainischen Staatsangehörigen, wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Das Zollfahndungsamt Dresden übernahm die weiteren Ermittlungen.  Der Beschuldigte konnte seine Reise nach Abschluss der ersten Maßnahmen fortsetzen.

Zusatzinformation:

Das Rauchen von Wasserpfeifen, sogenannten Shishas, hat seinen Ursprung im Vorderen Orient und in Nordafrika.In Nordeuropa erfreut sich das Shisha-Rauchen seit einigen Jahren insbesondere bei Jugendlichen zunehmender Beliebtheit.In Deutschland unterliegt Wasserpfeifentabak der Tabaksteuer. Der Mindeststeuersatz beträgt 22 Euro pro Kilogramm. Als Nachweis der Versteuerung müssen auf den Tabakwaren deutsche Steuerzeichen angebracht sein.

Quelle: Bundespolizei / Zollfahndungsamt Dresden

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