Ulbig verurteilt Übergriffe von Dynamo-Randalierern

Dresden - Nach den Übergriffen einiger Fans von Dynamo Dresden beim letzten Auswärtsspiel in Karlsruhe, hat am Dienstag Sachsens Innenminister Position bezogen. 

Bereits vor der Partie war es zu Ausschreitungen beim Betreten des Stadions gekommen, Pyrotechnik wurde abgebrannt. Zudem sollen Dynamo-Anhänger den Eingangsbereich überrannt und Imbissstände im Gästebereich geplündert haben. Nach Angaben der Polizei wurden 20 Ordner und 15 Polizisten verletzt. Innenminister Markus Ulbig verurteilte in der Staatskanzlei in Dresden die Krawalle scharf.

 

Er erneuerte seine Forderung nach personalisierten Tickets im Fußball. Damit hätte möglicherweise die Identität der Straftäter in Karlsruhe einfacher geklärt werden können. Von Dynamo Dresden forderte Ulbig konsequente Vereinsausschlüsse von Straftätern und Rädelsführern, sobald Informationen darüber vorliegen.