Ultraschall ist ohne Nebenwirkungen

Hartmannsdorf. Das Diakomed-Krankenhaus bot einen Blick hinter die Kulissen und stellte hochmoderne Medizintechnik vor.

Hartmannsdorf (UW). „Von der Medizintechnik her sind wir sehr gut aufgestellt“, sagte der Diplommediziner und Internist Hanno Dau zum Tag der offenen Tür im Diakoniekrankenhaus in Hartmannsdorf . „Wir können uns als Kreiskrankenhaus sehen lassen.“

Den Besuchern wurde auch der neue Magnetresonanztomograf (MRT) vorgestellt. Es konnte durch die Glasscheibe betrachtet werden, denn die Technik ist kompliziert und konnte auf Grund des beim Einsatz entstehenden Magnetfeldes nicht vorgeführt werden..
Hanno Dau befand sich einen Raum weite rund erklärt den Besuchern die Doppler Sonografie. „Diese Ultraschalluntersuchung ist völlig ungefährlich und kann beliebig oft bei jedem Patienten wiederholt werden“, erläuterte er. „Es gibt keinerlei Nebenwirkungen.“

Mit der Doppler Sonografie können alle Blutgefäße durchgecheckt werden. Nicht nur deren Zustand ist feststellbar, sondern auch die Fließgeschwindigkeit des Blutes und die Durchblutung der Organe.
Das MRT ist noch besser. „Wir sind stolz drauf, dass wir diese Technik haben und damit Patienten helfen können“, meinte Dau. Aber das MRT kann nicht bei jedem angewendet werden. So ist das gerät für schwangere tabu. Auch Patienten, die Metallteile in sich tragen, können mit dem MRT nicht untersucht werden. Grund ist das starke Magnetfeld. „Wer zum Beispiel aus Kriegszeiten einen Granatsplitter in sich trägt, der kann nicht in das MRT“, meinte Hanno Dau. „Auf Grund des Magnetfeldes würde sonst vollendet, was der Gegner vor 50 Jahren versucht hat.“

Renner bei den Gästen waren die Führungen durch das Kreiskrankenhaus und die Live-Übertragungen aus dem OP-Saal. Unter anderem wurde eine Endoskopische Gallenoperation gezeigt. Das DRK lud zu einem Erste-Hilfe-Kurs bei Notfallsituationen ein.