Umbau des Hülße-Gymnasiums abgeschlossen

Die alten Sporthallen des Hülße-Gymnasiums wurden in Fach-und Klassenräume umgebaut.  Die Außenanlagen sollen bis Juni 2012 fertig gestellt werden. +++

Der Umbau der alten Sporthallen des Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasiums in Fach- und Klassenräume, Hülßestraße 16, ist weitestgehend abgeschlossen. Offene Restleistungen werden in den nächsten 14 Tagen erbracht. Ein Seitenflügel des von Stadtbaurat Paul Wolf bis 1929 errichteten Schulgebäudes beherbergte bisher zwei übereinander liegende Turnhallen. Diese waren für eine gymnasiale Nutzung nicht mehr geeignet. Bereits im Jahr 2010 wurde deshalb eine neue Dreifeldsporthalle auf dem Schulgrundstück errichtet. Seither wurde der Seitenflügel des Schulgebäudes umfassend umgebaut, um zusätzlichem Unterrichtsraumbedarf gerecht werden zu können. Bis zum zweiten Obergeschoss entstanden ein Fotolabor, ein Schließfachraum, ein Beratungs- und Versammlungsraum sowie ein Lehrerzimmer. Außerdem gliedert sich nach dem Umbau ein Biologiekabinett mit Lehrervorbereitungszimmer sowie ein Musikzimmer an. Neben fünf Kursräumen ist auch ein Klassenzimmer entstanden. Durch den Einbau eines Aufzuges ist das Schulgebäude jetzt barrierefrei zugänglich.

Während der Umbauarbeiten, welche im September 2010 begannen, konnte die Schulspeisung nicht wie gewohnt statt finden. Stattdessen wurde die Essenausgabe im Küchen-Container und einem Teil der längs der Tornaerstraße neu errichteten Dreifeld-Sporthalle realisiert. Der Caterer sowie die Schülerinnen und Schüler nahmen mit dem ersten Schultag nach den Winterferien die neugestaltete Küche und die ebenfalls umgebaute Mensa in Besitz. Jetzt gibt es nicht nur wieder normale, sondern deutlich verbesserte Bedingungen für die Schulspeisung.

Die Außenanlagen, mit Pausen- und Grünflächen, einem Kleinspielfeld, einem Volleyballspielfeld und weiteren gestalterischen Elementen sollen bis Juni 2012 zum Abschluss gebracht werden.
Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme, welche den Neubau der Sporthalle sowie den Umbau der alten Sporthallen in Fach- und Klassenräume beinhaltet, belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. Der Neubau der Sporthalle einschließlich der Gestaltung der Sportfreifläche und Freianlage wurde mit rund 2 Millionen Euro durch die Schulhausbauförderung des Freistaates Sachsen unterstützt. Der Umbau des Schulgebäudes wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Sachsen mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. In die Ausstattung flossen Mittel des Bundes und des Freistaates aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 200 000 Euro.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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