Umbenennung der Flender Industriegetriebe GmbH Penig

Mit Wirkung zum 1. Mai wurde die A. Friedr. Flender Aktiengesellschaft, Bocholt, auf die Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, verschmolzen.

Diesem rein rechtlichen Vorgang folgen nun die Umfirmierungen der Flender Industriegetriebe GmbH am Standort Penig in Siemens Industriegetriebe GmbH und der Flender Guss GmbH in Wittgensdorf in Siemens Gusstechnik GmbH.

Die Firmengeschichten beider Standorte bekommen mit diesem Schritt ein neues Kapitel. Seit der Über-nahme des ehemaligen VEB Getriebewerks durch die Flender AG 1992 werden am Standort Penig Stan-dardgetriebe für den Maschinenbau und Bahngetriebe hergestellt. Die Gießerei Wittgensdorf war ebenfalls seit 1992 eine 100-prozentige Tochter der Flender AG.

Hier werden hochwertige Gussprodukte für die Antriebstechnik gefertigt und geliefert. Das Spektrum umfasst Maschinenformguss bei Stückgewichten bis 400 Kilogramm und Handformguss bis 25.000 Kilogramm. Der Guss wird unter anderem für Produkte aus Ener-gieerzeugung, Transport sowie Rohstoffgewinnung und -verarbeitung eingesetzt. Ab Mitte Juni arbeiten die insgesamt rund 1.300 Mitarbeiter an beiden Standorten unter dem Dach der Siemens AG. Siemens hatte die A. Friedrich Flender AG bereits 2005 erworben.

Die Umfirmierung in Siemens Industriegetriebe GmbH beziehungsweise in Siemens Gusstechnik GmbH bildet den formalen Abschluss der Integration. Der renommierte Markenname Flender bleibt jedoch erhalten – als Qualitätsmerkmal für fünf Flender Produktfamilien, die das bekannte Produkt- und Leistungsspektrum umfassen: Getriebe, Kupplungen, Applikationen, Service und Zubehör.

Das weltweite Geschäft mit Flender Produkten kann durch die Verschmelzung auf die Siemens AG noch in-tensiver von deren globaler Präsenz profitieren. „Flender-Produkte passen mit der mechanischen Antriebs-technik perfekt in das Portfolio der Siemens-Division Drive Technologies und komplettieren so das Angebot rund um den elektromechanischen Antriebsstrang hervorragend“, erklärt der technische Geschäftsführer des Getriebewerks Penig, Andreas Kalisch.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar