Umfrage nach der Wahl: Unternehmer in Ostsachsen setzen auf große Koalition

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hat mit dem Marktforschungsinstitut dimap 200 Unternehmer aus der Region gefragt, was sie von der neuen Bundesregierung erwarten. Das Ergebnis lesen Sie bei DF-Online. +++

Große Koalition gewünscht
Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten Firmeninhaber verspricht
sich von der Koalition zwischen CDU und SPD die besten Ergebnisse. Nur 13
Prozent wünschen sich eine schwarz-grüne Regierung. Immerhin 27 Prozent der
Befragten konnten oder wollten sich nicht entscheiden.

Keine Steuererhöhung aber Bürgerversicherung
Die Unternehmer setzen darauf, dass es künftig keine Steuererhöhung gibt.
62 Prozent der Befragten lehnen die Anhebung des Spitzensteuersatzes ab.
Überraschend positiv: Wenn es hingegen um die Bürgerversicherung geht,
sind nahezu zwei Drittel der Befragten für die einheitliche
Krankenversicherung.

Eurostabilisierung fortsetzen
Beim Blick auf die Politik zur Eurostabilisierung ist Unternehmern in
Ostsachsen Kontinuität wichtig: 70 Prozent halten es für sinnvoll, wenn
Deutschland den eingeschlagenen Kurs fortsetzt.

Wirtschaftslage in der Region gut
Die Mittelständler in Ostsachsen sehen ihre Geschäftssituation weiterhin
positiv, 77 Prozent geben ein „gut“ oder „sehr gut“ an. Damit erreicht die
Einschätzung den gleichen Wert wie im Herbst des vergangenen Jahres. Selbst
die Unternehmen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die
teilweise stark vom Juni-Hochwasser betroffen waren, sind mehrheitlich
zufrieden (67 Prozent, Vorjahr: 70 Prozent).

Quelle: Ostsächsische Sparkasse Dresden