Umsätze sächsischer Unternehmen auf dem Ökomarkt kräftig gestiegen

Knapp 2,7 Milliarden Euro Umsatz mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz wurden von den Unternehmen in Sachsen 2008 erbracht. Gegenüber dem Vorjahr (rund 1,8 Milliarden Euro) konnten sie somit ihren Umsatz auf dem sogenannten Ökomarkt erneut deutlich steigern (um 47,1 Prozent), so das Statistische Landesamt.

Seit 2006 (rund 1,4 Milliarden Euro) verdoppelten sich nahezu die mit Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz erbrachten Umsätze. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurde allein mit der Herstellung von Waren für den Umweltschutz ein Umsatz in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro erwirtschaftet und gegenüber 2007 eine Umsatzsteigerung in Höhe von 35 Prozent erzielt.

Wie auch schon im Vorjahr wurde im Umweltbereich Klimaschutz die größte Umsatzsteigerung (um 40,7 Prozent) erzielt, so ein Sprecher das Statistischen Landesamtes. Insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien konnten hauptsächlich mit dem Verkauf bzw. dem Aufbau von Photovoltaik-Anlagen, solarthermischen Anlagen und Windkraftanlagen kräftige Umsätze getätigt werden. Aber auch Erzeugnisse zur Wärmeisolation und die Herstellung von Biokraft- und Biobrennstoffen spielen zunehmend eine Rolle auf dem Ökomarkt.

Rund drei Viertel vom erzielten Gesamtumsatz für den Umweltschutz (rund 2,0 Milliarden Euro) wurden von den befragten Unternehmen im Inland erwirtschaftet, die restliche Summe im Ausland (rund 0,6 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr lagen die Umsatzsteigerungen im Inland bei 31,3 Prozent und im Ausland bei 34,3 Prozent.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen