Umsatz im Einzelhandel wächst

Kamenz - Mit einem Umsatzanstieg um nominal 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr setzte der sächsische Einzelhandel seine erfolgreiche Bilanz der vergangenen Jahre 2017 fort. Real, also in den Preisen des Jahres 2010 bedeutete das immer noch ein Umsatzplus von 2,1 Prozent. Darüber informierte jetzt das Statistische Landesamt Sachsen.

Mit einem Umsatzanstieg um nominal 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr setzte der sächsische Einzelhandel seine erfolgreiche Bilanz der vergangenen Jahre auch im Jahr 2017 fort. Real, also in den Preisen des Jahres 2010 bedeutete das immer noch ein Umsatzplus von 2,1 Prozent.

Am erfolgreichsten entwickelte sich ein weiteres Mal der Handel, der nicht in Verkaufsräumen oder auf Märkten stattfindet, mit einem Anstieg um nominal 11,6 Prozent und real 9,5 Prozent. Gegenüber dem Basisjahr 2010 hat sich dessen Umsatzvolumen nominal mehr als verdoppelt und erreichte damit einen Anteil von fast zehn Prozent am sächsischen Einzelhandel im Jahr 2017. Knapp 90 Prozent dieser Handelstätigkeit betraf den Versand- und Internet-Einzelhandel. Auch der Umsatz im Einzelhandel mit sonstigen Gütern in Verkaufsräumen – hierzu zählen u. a. Bekleidung, medizinische, orthopädische und kosmetische Artikel sowie Uhren und Schmuck – stieg mit nominal 4,2 Prozent und real 2,2 Prozent überdurchschnittlich.

Mit einem Zuwachs um 0,6 Prozent erhöhten sich die Beschäftigtenzahlen nur moderat. Allerdings konnte im Jahr 2017 das zweite Jahr in Folge ein stärkerer Anstieg bei den Vollzeitkräften (1,6 Prozent) als bei den Teilzeitkräften (0,1 Prozent) registriert werden. Um 5,2 Prozent stieg die Beschäftigtenzahl beim Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen oder auf Märkten.

Quelle: Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen