Umsatzeinbruch in der Chemnitzer Industrie

Die Chemnitzer Industrie hat mit einem Umsatzeinbruch zu kämpfen.

Wie die CWE heute gegenüber SACHSEN FERNSEHEN bestätigte, gab es im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang des Umsatzes um 24 Prozent.

Ein noch stärkerer Rückgang ist bei den Auftragseingängen zu verzeichnen. Diese gingen gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent zurück. Stabil blieb dagegen die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe.

Die Zahlen stammen vom Statistischen Landesamt sowie der Agentur für Arbeit und machen, laut CWE, deutlich, dass die Chemnitzer Industrie die Wirtschafts-und Finanzkrise noch nicht überwunden hat.

Mittlerweile habe sich die Lage auf niedrigem Niveau stabilisiert, so CWE-Chef Ulrich Geissler. Seit April sei bei den Umsätzen, wie auch bei den Aufragseingängen wieder ein leichtes plus zu verzeichnen. Trotz der schwierigen Lage sind viele Unternehmen bestrebt ihre Stammbelegschaft zu halten, so Geissler weiter.

Zudem sei die Situation von Unternehmen zu Unternehmen sehr verschieden. Währen eine Reihe von Firmen ihre Expansions-oder Ansiedlungspläne in Chemnitz zurückgestellt haben, würden andere Firmen dagegen an ihren Plänen festhalten oder neue Projekte angehen. Zudem sei in den vergangenen Wochen wieder eine steigende Zahl von Anträgen auf Investitionsförderung gegenübder dem Freistaat Sachsen zu verzeichnen, so die CWE.

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