Umstrukturierungen im Dresdner Straßenverkehr

Der Verkehr in Dresden wird sich zukünftig einigen Veränderungen unterziehen, aufgrund steigender Bevölkerungszahlen bis 2025. Die Buslinie 61 soll beispielsweise durch eine Straßenbahn ersetzt werden.+++

Der Verkehr in Dresden wird weiterentwickelt.

Derzeit spielen die Dresdner Stadtplaner mehrere Szenarien für den Dresdner Verkehr im Verkehrsentwicklungsplan 2025plus durch. So empfehlen sie der Stadt: 

Interview mit Matthias Mohaupt, Abteilungsleiter Verkehrsentwicklungsplanung (im Video)

Prognosen gehen nämlich davon aus, dass bis 2025 der Autoverkehr abnimmt. Bei dem empfohlenen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs sieht das Stadtbahnkonzept 2020 unter anderem vor, die Buslinie 61 durch eine Straßenbahn zu ersetzen.

36.500 Fahrgäste befördert der Bus in Spitzenzeiten an einem Arbeitstag zwischen Dresden Löbtau und Weißig.
Insbesondere der Abschnitt Löbtau – Wasaplatz soll damit entlastet werden.

Um aber dort Gleise verlegen zu können, gilt zunächst der Nossener Brücke die Aufmerksamkeit der Prüfer.

Interview mit Jörn Marx (CDU), Baubürgermeister (im Video) 

Rund um den Wasaplatz soll sich vieles ändern.
So ist bisher geplant, als ersten Bauabschnitt die Linien 13 und 9 aus der Lockwitzer- in die Oskarstraße zu führen.
Am Haltepunkt Strehlen besteht Anschluss zur S-Bahn.

Interview mit Falk Lösch, Pressesprecher DVB (im VIdeo)

Ebenfalls barrierefrei ausgebaut werden sollen durch die Stadt die Einstiege an der Lockwitzstraße.
In weiteren Bauabschnitten sollen dann die Gleise über die Casper-David-Friedrichstraße, über den Zelleschen Weg bis nach Löbtau verlegt werden.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt, die Straßenbahntrasse Tiergartenstraße – Oskarstraße belaufen sich auf knapp 19 Millionen Euro..

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