Umundu-Festival mit kontroverser Ausstellung in Dresden

Dresden - Mit einer kontroversen Fotoausstellung in der Centrum-Galerie sollen die Dresdner ab heute auf das mittlerweile 9. Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung eingestimmt. Das Fokusthema lautet in diesem Jahr "Armut & Reichtum", denn der Konflikt zwischen denen mit viel Besitz und jenen, die fast nichts haben, ist eine der größten Herausforderungen unserer Gegenwart. 

Ausstellung "Excessocenus"

Vom 6. bis 28. Oktober wird die mit dem Greenpeace Photo Award 2016 ausgezeichnete Fotoausstellung „Excessocenus“ in der Centrum Galerie gezeigt. Die Bilder von Christina de Middel und Bruno Morais setzen sich kunstvoll mit Konsum in reichen Ländern und den Folgen für Menschen in Afrika auseinander. Immer geht es dabei um die Einflussnahme des Menschen auf die Umwelt und andere Menschen. In ihren Arbeiten verschieben die beiden Fotografen die Grenzen zwischen Fotojournalismus und Fiktion. Drei Wochen lang werden die Fotos ausgerechnet in einem Einkaufszentrum vor dem Textil-Discounter Primark zu sehen sein. Außerdem wird es im Rahmen des Festivals vom 20. bis 28. Oktober im Japanischen Palais und einigen anderen Stellen im Stadtgebiet spannende Vorträge, Diskussionen, Filme und Workshops zum Thema geben. 

© Sachsen Fernsehen
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