Unbekannte Erinnerungsorte

Dresden – Der Neue Annenfriedhof in Löbtau wird seit 1875 als Begräbnisstätte genutzt. Manch Dresdner Familie hat hier seit Generationen ihre Ruhestätte. Christian Mögel hat viele Geschichten erforscht und erzählt sie auf unterhaltsame Weise.

© Denk Mal Fort! e.V.
 

Manch alte Löbtauer Familie hat hier seit Generationen ihre Ruhestätte, mancher Grabstein wurde von den bereits geschlossenen Annenfriedhöfen herübergerettet. Die Inschriften auf den alten Steinen machen Lust auf die Geschichten dahinter. Christian Mögel hat viele davon erforscht und erzählt sie auf unterhaltsame Weise – lassen Sie sich in längst vergangene Zeiten entführen! Außerdem wird über Gräber berichtet, deren Inschriften von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft erzählen. Fast jede Löbtauer Familie hat Kriegstote zu beklagen und so finden sich noch viele Spuren von Leid und Verlust. Die große Kriegsgräberanlage am Rande des Neuen Annenfriedhofes entstand nach dem letzten großen Luftangriff auf Dresden am 17.04.1945. Hier ruhen neben Einheimischen Zwangsarbeiter anderer Nationen, Kriegsgefangene, Geflüchtete. „Denk Mal Fort e.V.“ lädt zum Frühlingsspaziergang. Bei diesem wird auch über Gräber berichtet, deren Inschriften von Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft erzählen. 5 Euro sollen dabei dem Erhalt des Friedhofs in Löbtau zu Gute kommen.

Samstag, 14. April, ab 15 Uhr
Haupteingang Neuer Annenfriedhof,
Kesselsdorfer Straße, Dresden

Quelle: Denk Mal Fort e.V.