Unfall beim Passagenfest: Verünglückter Aktionskünstler war nüchtern

Wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte, stand der am 2. September tödlich verunglückte Vertikalkünstler Finn M. weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss. Das ergab der chemisch-toxikologischen Bericht. +++

Der 49 Jahre alte, schwedische Saxofonist wollte am vergangenen Freitag senkrecht die Fassade des Speck´s Hof in der Reichsstraße hinunterlaufen. Plötzlich löste sich aus bisher ungeklärter Ursache das Seil und der Mann stürzte 20 Meter in den Tod.

Die Polizei geht von einem tragischen Unfall aus. Fremdverschulden ist auszuschließen, obwohl der erfahrene Künstler kein zweites Halteseil am Körper befestigt hatte.

Warum das so war, ist Bestandteil der immer noch laufen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.