Unfallhotspot Jahnallee – So will die Stadt die Magistrale entschärfen

Leipzig - Die Jahnallee ist einer der Unfallhotspots in der Messestadt. Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten zu Unfällen mit Verletzten. Nun will die Stadt die Unfälle eindämmen. Zwischen Waldplatz und Leibnitzstraße soll die Jahnallee vierspurig werden. Außerdem wird man in der Straße nicht mehr parken dürfen und ein Teil der Jahnallee wird zur 30er Zone.

Bei den Leipzigern sorgen die geplanten Maßnahmen für gemischte Gefühle. Als Ausgleich für die fehlenden Parkplätze sollen in den Nebenstraßen Kurzzeitparkplätze entstehen. Auch für den Lieferverkehr soll es Bereiche geben, die wochentags von 9 bis 14 Uhr genutzt werden können. Gewerbetreibende hatten im November eine Petition gestartet, um die Parkplätze in der Jahnallee zu erhalten. Der Umweltbund Ökolöwe hingegen hatte bereits im Sommer 2018 ebenso eine Petition gestartet. Eine Forderung war das Tempolimit, das jetzt Realität werden soll.

© Leipzig Fernsehen

Die Stadt macht den ruhenden Verkehr für die vielen Unfälle verantwortlich. Ohne diesen wäre ein Großteil der Unfälle mit Personenschaden vermeidbar gewesen, so die Meinung aus dem Rathaus. Später soll es zu einer Neuaufteilung des Straßenraums kommen. So könnte es doch noch ein extra Fahrradstreifen eingeführt werden.