Uni Leipzig: Studentische Vollversammlung – Studierende fordern weiterhin Rücktritt des gesamten Rektorats

Auf der Vollversammlung der Studierendenschaft der Universität Leipzig am Donnerstag wurde die Forderung vom StudentInnenRat und den studentischen SenatorInnen nach dem Rücktritt des Rektorats von der versammelten StudentInnenschaft mit überwältigender Mehrheit bekräftigt, heißt es am Freitag aus den Reihen des StuRa. Lesen Sie die gesamte Pressemeldung hier bei LEIPZIG FERNSEHEN Online und erfahren Sie mehr von den neuen Forderungen der Leipziger Studenten.

‚Das Übergehen der demokratisch legitimierten Gremien und die wiederholte intransparente Arbeit der Universitätsleitung können und dürfen nicht mehr folgenlos bleiben. Simon Feldkamp, seit dem 1. April 2010 neuer Sprecher des StudentInnenRates, erklärt: „Die Universität Leipzig braucht keine Führung, sondern eine Leitung, die sich an die demokratischen Grundprinzipien hält und dem Gremienweg folgt.“

Die von den rund 300 anwesenden StudentInnen mit Begeisterung aufgenommene Rede des Referenten für Studium und Gremienarbeit, Mirco Knof, problematisiert: „Es ist richtig, dass das Rektorat keine neuen Zustände diktieren soll, so entschuldigt sich dieses in seiner Antwort auf den Forderungskatalog, aber die Herren sollen den Anstoß zu einer Diskussion in fakultätsübergreifenden Fragen wie dem Wahlbereich oder dem Teilzeitstudium geben und endlich Impulse setzen.“

Die Rücktrittsforderung wird nun in den im Januar von der versammelten StudentInnenschaft beschlossenen Forderungskatalog aufgenommen. Darüber hinaus wurde der Katalog mit ergänzenden Forderungen zum BAföG und der Finanzierung der sächsischen Hochschulen erweitert. Der geplanten Abschaffung des Masters Grund- und Mittelschule an der TU Dresden und der damit verbundenen Verlagerung an die Universität Leipzig erteilten die Studierenden eine klare Absage.‘

Quelle: StuRa Leipzig