UNICEF ruft Dresdner zu Spenden für Opfer des Zyklons Pam auf

Der Inselstaat im Pazifik hat den Notstand ausgerufen. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Einwohner Vanuatus von den Folgen des Zyklons betroffen, darunter mindestens 54.000 Kinder. Spendeninformation unter www.dresden-fernsehen.de +++

Der Zyklon „Pam“ hat auf Vanuatu verheerende Schäden angerichtet. Der Inselstaat im Pazifik hat den Notstand ausgerufen. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der Einwohner Vanuatus von den Folgen des Zyklons betroffen, darunter mindestens 54.000 Kinder. Allerdings ist das ganze Ausmaß der Schäden weiterhin unklar, weil die Telefonverbindungen zusammengebrochen sind. UNICEF-Mitarbeiter sind vor Ort in Vanuatu und haben sofort mit ersten Nothilfe-Maßnahmen begonnen.

„Ich glaube, dass die ganze Wucht von Superzyklon Pam deutlich schlimmer war als ursprünglich vorhergesagt“, sagt Anne Bibas von der UNICEF-Gruppe in Dresden. „Für die Menschen von Vanuatu werden die Folgen aller Wahrscheinlichkeit nach katastrophal sein. Sie brauchen unsere Hilfe.“

„Das Dach unseres Hauses wurde weggerissen und das Wasser strömte herein“, berichtet die 21-jährige Jayleen. Sie überstand den Zyklon in Port Vila mit zehn Familien-Mitgliedern, darunter einem eine Woche alten Baby, in der Küche ihres beschädigten Hauses.

Bis zu 90 Prozent der Häuser in der Hauptstadt Port Vila sind zerstört oder schwer beschädigt. Die Wasserversorgung funktioniert vielerorts nicht mehr. UNICEF kümmert sich um sauberes Trinkwasser und Hygieneartikel für die Menschen in den Notunterkünften. Auch die Vorbereitungen für Masern-Impfungen sowie für die Einrichtung von Notschulen und Kinderschutz-Zentren laufen bereits. UNICEF-Mitarbeiter haben begonnen, Hilfsgüter von den benachbarten Fidschi-Inseln nach Vanuatu zu verschicken.

Für die Nothilfe in Vanuatu ruft die UNICEF Dresden-AG zu Spenden auf:

UNICEF-Arbeitsgruppe Dresden
Spendenkonto: 411980000
Commerzbank, BLZ 85080000
IBAN: DE08 8508 0000 0411 9800 00

Stichwort: Vanuatu