Unihockey-Wochenende der SG Adelsberg Floor Fighters

Einen dunkelschwarzen Tag erwischten die Mannschaften der SG Adelsberg Floor Fighters am Sonntag.

Damen-Bundesliga: SG Weißenfels Chemnitz 2-5 TVEH Bremen

Den Anfang machte die Spielgemeinschaft Weißenfels/Chemnitz bei den Damen. In ihrem Masterround-Spiel gegen TVEH Bremen verlor das Team mit 2:5. Zahlreiche Passfehler luden den Gegner förmlich zu Chancen ein und dieser nutzte allesamt clever. Nach einem 1:1 im ersten Drittel konnte der Gast aus Bremen mit zum Teil schön herausgespielten Aktionen bis auf 1:4 davon ziehen. Ergebniskosmetik betrieb am Ende lediglich Nicole Kiss. Trotzdem sollte das Endergebnis nicht überbewertet werden, die Damen sind bereits für die Play Offs qualifiziert und somit war ein Sieg in diesem Spiel nicht unbedingt von Nöten. Nicht zuletzt dadurch bekamen alle Spielerinnen ihre Einsatzzeit.

Herren-Bundesliga: UHC Weißenfels 21-3 SG Adelsberg Floor Fighters

Das trockenere Brot galt es aber an diesem Sonntag für die Herren zu nagen. Im Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister verlor man deutlich mit 21:3 die höchste jemals erlittene Niederlage seit Bundesligazugehörigkeit der SGA! Zwar hatte man sich im Vorfeld auf die Partie eine Menge vorgenommen und hoffte, mit dem Rückenwind vom Spiel gegen den SSC Leipzig, mit etwas Glück Punkte einfahren zu können, doch diese Hoffnungen sollten nur wenige Minuten anhalten. Bereits nach 16 gespielten Sekunden musste der Ball das erste Mal aus dem eigenen Tor gefischt werden und nur 2 Minuten später sollte es schon 3:0 für den Gastgeber stehen. Dabei präsentierten sich die Floor Fighters in den ersten Minuten durchaus gleichwertig. Einige gute Chancen fanden den Weg ins Tor nicht, lediglich ein Treffer zum 1:3 Anschluss durch Kapitän Radünz konnte bejubelt werden. Danach sollte bei den Chemnitzern jedoch gar nichts mehr funktionieren. Geschockt durch weitere, schnelle Treffer und eine enorm hohe Chancenverwertung des UHC, verloren die SGA-Mannen in den folgenden Minuten vollständig das eigene Konzept. Beweis dessen sind insgesamt 6 Gegentore bei eigener Überzahl, von deren 4 gleich in einer einzigen Zweiminutenstrafe des Gegners fielen. Die Weißenfelser zeigten sich an diesem Tag mit einer unglaublich hohen Abschlusseffektivität, bei der nur selten ein Ball nicht im Adelsberger Tor landete. Und wenn es schon nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu, ein Penalty von René Radünz fand nur den Weg an den Pfosten. Somit war das Spiel bereits nach 20 Minuten praktisch entschieden, Weißenfels führte 10:1.

In den zweiten 20 Minuten nahm man zwar den Kampf besser an, agierte aber weiterhin planlos, sowohl offensiv wie auch defensiv. Der UHC hingegen ließ sich von seiner effektiven und abgeklärten Spielweise nicht abbringen und somit ging auch das Mitteldrittel mit 2:6 an den Deutschen Meister.
Im Schlussabschnitt nahm Trainer Makin dann zunächst einige Wechsel vor. So kamen alle Spieler zum Einsatz, das 16jährige Nachwuchstalent Rober Koschorrek sogar zu seinem ersten Bundesligaspiel überhaupt. Und auch Nachwuchstorhüter Markus Rosenthal durfte sich über eine dennoch gute Leistung und seinen ersten Bundesligaeinsatz in dieser Saison freuen. Am Ergebnis sollte dies jedoch nicht viel ändern, mit 5 weiteren Toren beendete der UHC Weißenfels das für Chemnitz knapp 59 Minuten zu lang dauernde Spiel und erlöste Spieler und Anhänger. (SGA Tore durch Radünz 2 x und Pavlik)

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