Uniklinik und Universität gründen Zentrum für Arzneimittelsicherheit

Die Erkenntnisse aus dem anwendungsorientierten Forschungsprojekt dienen dazu sowohl Ärzte als auch Pflegedienste und Patienten genauer zu beraten. So sollen zum Beispiel falsche Dosierungen vermieden werden. +++

Medikamente sind für die Behandlung der meisten Krankheiten äußerst wichtig, sie können aber schaden. Falsche Anwendung oder falsche Dosierungen führen nicht selten zu unerwünschten Reaktionen – deshalb arbeiten Uniklinik und Universität in einem neuen Projekt eng zusammen. Am Dienstag wurde das Zentrum für Arzneimittelsicherheit gegründet. Thilo Bertsche, Prof. für klinische Pharmazie an der Uni Leipzig erklärt uns, was dahinter steckt.
Das Projekt soll am Ende nicht nur für eine bessere Gesundheit sorgen. Durch genaue und effizientere Medikamentenvergabe werden zum Beispiel auch Kosten für den Patienten und die Klinik gesenkt. Außerdem nutzt die Uni die Ergebnisse für die Forschung und gibt ihre Erkenntnisse stetig weiter.
Von der anwendungsorientierten Forschung im Zentrum für Arzneimittelsicherheit sollen am Ende übrigens nicht nur die Uniklinik und ihre Patienten etwas haben. Auch die Hausärzte der Region sollen davon profitieren. Und das Leipziger Projekt stößt auch auf großes Interesse im Ausland.