Unsanierte Sanitäranlagen an Dresdner Schulen haben gesundheitsgefährdende Keimbelastungen

SPD-Fraktion fordert, Stadt sollte unsanierte Sanitäranlagen an Schulen sofort überprüfen und das Sanierungsprogramm beschleunigen. +++

Martin Bertram, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: 

„Die Untersuchungsergebnisse des Gesundheitsamtes sind ein Alarmsignal. Es kann nicht sein, dass erst auf Druck der Eltern entsprechende Untersuchungen stattfinden.  Die SPD-Fraktion fordert, dass die Stadt von sich aus veranlasst, dass das Gesundheitsamt in allen Schulen mit entsprechend unsanierten Sanitäranlagen wie in der 6. Grundschule sofort die Anlagen auf Keimbelastung und andere Gesundheitsrisiken überprüft. Zweitens ist das mit dem Haushalt 2011/12 beschlossene Sanierungsprogramm für Sanitäranlagen im Umfang von 2 Mio. Euro zu beschleunigen und bei Bedarf aufzustocken. Und drittens sollte das Land schnellstmöglich klarstellen, wann es Fördermittel für die 6. Grundschule bereitstellt.“ 

Fraktionsvorsitzender Peter Lames ergänzt: „Einsturzgefahr in der 39. Grundschule – zwischenzeitlich gebannt – nur provisorische Behebung von Brandschutzmängel an vielen Schulen und jetzt eine Gesundheitsgefährdung von Grundschülern. Wie viele Fälle brauchen wir noch, um zu erkennen, dass nur der noch schnellere Abbau des Schulsanierungsstaus die Probleme grundlegend löst. Die SPD-Fraktion hatte in der Haushaltsdiskussion entsprechende Vorschläge eingebracht. Auch das Land steht in der Verantwortung, seine Fördermittelkürzungen bei der Bildungsinfrastruktur zu überdenken und klarzustellen, für welche Schulen es wann und wie viel Fördermittel geben wird. Nicht zuletzt müssen endlich die umständlichen und zeitraubenden Verwaltungsabläufe beim Schulbau optimiert werden.“

Quelle: SPD-Fraktion

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