Unter Justiz- Aufsicht stehender Kinderschänder schlug wieder zu

Laut Medienberichten soll der sogenannte „Kinderschänder vom  Dresdner Arnholdbad“ Thomas M. in Leipzig  Kinder in 123 Fällen belästigt und missbraucht haben.   +++

Der den Behörden bekannte Kinderschänder wurde wegen Kindesmisshandlung bereits dreimal verurteilt. Im Oktober 2004 vergang er sich zweimal an einem damals Elfjährigen auf der Herrentoilette und wurde zuletzt vom Landgericht Dresden verurteilt. Seit seiner Haftentlassung 2008 gelang es dem gelernten Schweißer allerdings immmer wieder, kleine Jungs  zu misshandeln und zu vergewaltigen und das obwohl die Justiz ihm ein Kontaktverbot zu Minderjährigen auferlegt hatte. Berichten zufolge soll Thomas M. in Leipzig in 123 Fällen tätlich geworden sein. Seine Opfer waren meist verwahrloste Straßenkinder von elf bis 14 Jahren, die er mit Geld oder kleinen Geschenken köderte.

Vor Gericht legte der Angeklagete ein umfassendes Geständnis ab. Die Staatsanwaltschaft will ihn nun endgultig im Gefängnis sehen und hat Sicherungsverwahrung beantragt. Der Prozess wird fortgesetzt.

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