„Unternehmen für Toleranz“

Chemnitz- Bereits zum 6. Mal wird der Titelwettbewerb „Unternehmen für Toleranz“ ausgeschrieben.

Dieser Titel ist eine Auszeichnung für Unternehmen und Niederlassungen in Sachsen, die sich für Werte wie Vielfalt und Toleranz, sowie gegen Diskriminierung einsetzen. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs übernimmt bereits zum dritten Mal die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping. Sie ist der Meinung dass eine vielfältige Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft ein Erfolgskriterium für Unternehmen ist. Jedoch komme es nicht nur auf die Arbeitsmarktintegration alleine an, sondern auch auf die Konditionen. Es müssen faire und gleiche Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten gelten. Markus Schlimbach, Vorsitzender DGB Bezirk Sachsen betont, dass die Gleichbehandlung unabhängig von der Herkunft, Religion und der sexuellen Orientierung selbstverständlich sein muss. Prämiert werden besonders engagierte Betriebe, die innerhalb ihrer Unternehmenskultur diskriminierungsfördernde Strukturen abbauen, interkulturelle Kompetenzen ihrer Beschäftigten stärken und Zugänge für sozial benachteiligte Personengruppen schaffen.

Die Preisträger 2020 werden von der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, den DGB Bezirk Sachsen, die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft, das Kulturbüro Sachsen und ARBEIT UND LEBEN Sachsen ausgewählt. Die Jury wird dieses Jahr zum ersten Mal durch den Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen e.V.“ verstärkt.

Die Bewerbungen können bis zum 29.02.2020 bei ARBEIT UND LEBEN Sachsen unter der E-Mail-Adresse toleranz@arbeitundleben.eu eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 21.04.2020 in Plauen statt.