Unverändert hohe Steuerausfälle

Bei den sächsischen Steuereinnahmen ist mit keiner Entspannung zu rechnen.

Diese liegen in den ersten acht Monaten des Jahres 102 Millionen Euro unter den Einnahmen des Vorjahres. Die negative Entwicklung wird dadurch verstärkt, dass bei der Aufstellung des Haushaltsplans noch mit Mehreinnahmen gegenüber 2003 von 172 Millionen Euro bei Steuern gerechnet wurde. Grund für die Defizite sind ausserdem die Ausgaben bei Wohngeld, BAföG sowie bei Förderung von Kindertagestätten, die zu Mehrausgaben führen werden. Finazminister Metz kündigt aus diesem Grund eine sachliche und sparsame Haushaltspolitik für den Freistaat an.