Ursache für Propangasaustritt in Dresden weiter unklar

Dresden - Eine Propangasflasche, die sich eigenständig entleerte, rief am Sonntag die Feuerwehr auf den Plan. Weshalb das Gas austrat, wird gegenwärtig von der Polizei untersucht.

Für die Dresdner Feuerwehr hat es am Sonntag einen Großeinsatz gegeben. Auf der Blasewitzer Straße in der Johannstadt hatte sich in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses eine elf Kilo schwere Propangasflasche selbst entleert. Dabei entwickelte sich ein explosives Gas-Luft-Gemisch, das die Feuerwehr mit Hilfe spezieller Lüfter aus dem Gebäude blasen musste. Die Bewohner des Hauses wurden von der Feuerwehr evakuiert. Darunter waren auch bettlägerige Menschen. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden an. Am späten Nachmittag konnten die letzten Hausbewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Blasewitzer Straße war zeitweise gesperrt. Im Einsatz waren 40 Kameraden der Feuerwachen Striesen, Übigau, Löbtau, Gorbitz und Kaitz. Weshalb sich die Propangasflasche selbst entleerte, ermittelt derzeit die Polizei.