Urteil bei Spielmanipulation

Das Kreisliga-Spiel zwischen Einsiedel und Rapid Chemnitz ist manipuliert worden.

Das geht aus einem Urteil des Sportgerichts des Kreisverbandes Fußball Chemnitz hervor. Demnach wollte sich Viktoria Einsiedel mit 150 Euro und zwei Fässern Biern gegen BSC Rapid Chemnitz II einen hohen Sieg erkaufen. Einsiedel hatte die Partie am 6. Juni mit 9:2 gewonnen.

Vier Spieler von Rapid II wurden zu einer Geldstrafe von je 100 Euro und einer Sperre von 8 Pflichtspielen verurteilt. Die Mannschaft des BSC Rapid Chemnitz II muss eine kleine Geldstrafe zahlen und bekommt in der kommenden Saison fünf Punkte abgezogen.

Härter trifft es Einsiedel, der Mannschaft werden im kommenden Jahr 25 Punkte abgesprochen. Außerdem werden sie für zwei Jahre von allen Pokalwettbewerben ausgeschlossen und erhalten eine Geldstrafe von 150 Euro. Ein Spieler von Viktoria Einsiedel, der als Drahtzieher der Manipulation gilt, muss 100 Euro zahlen und wird für ein Jahr gesperrt.

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