Urteil gefallen

Im so genanten „Sturm 34-Prozeß“ vor dem Amtsgericht Chemnitz ist überraschend ein Urteil gefallen.

Der angeklagte Tom W. wurde zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt. Der 19-Jährige gilt als mutmaßlicher Rädelsführer der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“.

Er musste sich wegen mehrerer Fälle gefährlicher Körperverletzung und einer Sachbeschädigung verantworten. Die Richter sahen es demnach als erwiesen an, dass der Angeklagte unter anderem bei Überfällen auf mehrere Schüler in Mittweida und ein soziokulturelles Café in Döbeln mit dabei war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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