Urteil gegen Thor-Steinar-Laden

Am Donnerstagvormittag soll beim Landgericht das Urteil gegen den Thor-Steinar Laden gefällt werden.

Das Geschäft in der Richard-Wagner-Straße verkauft eine bei Rechtsradikalen beliebte Kleidermarke. Dies führte immer wieder zu Protesten.

Der Berliner Vermieter habe dies anfangs nicht gewusst, versuchte aber nach Bekanntwerden dieser Tatsache den Mietvertrag aufzulösen. Das Problem bei der Sache war nur, dass der Vertrag für einen Zeitraum von drei Jahren geschlossen wurde und es auch keine Ausstiegsklausel gab.

Die Berliner Immobilienfirma verklagte deshalb das Geschäft wegen arglistiger Täuschung, da im Vorfeld lediglich vom Verkauf von Streetware die Rede war. Allerdings kam es im Prozess immer wieder zu Verzögerungen. Nun soll jedoch ein endgültiges Urteil gefällt werden, ob der Laden aus den Räumen in der Leipziger Innenstadt wieder ausziehen muss.