Urteil im Hakenkreuzfall

Im so genannten Hakenkreuzfall von Mittweida ist am Freitag ein Urteil gefallen.

Das Amtsgericht Hainichen verurteilte die 18-jährige Angeklagte zu 40 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Der Schuldspruch lautet auf Vortäuschens einer Straftat. Das Mädchen hatte behauptet, Neonazis hätten ihr vor einem Supermarkt in Mittweida ein Hakenkreuz in die Hüfte geritzt, als sie ein Aussiedlerkind beschützen wollte.

Die Staatsanwaltschaft hatte mit Hilfe eines Gutachtens aber bewiesen, dass sie sich die Verletzung selbst beigebracht hat.

Unterdessen hat der Anwalt der 18-Jährigen am Nachmittag gegenüber SACHSEN FERNSEHEN bestätigt, das er gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen wird.

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