Urteil im Molotow-Cocktail-Verfahren vor Dresdner Landgericht ausgeprochen

Im Prozess um den Brandanschlag auf ein “alternatives Wohnprojekt“ in Dresden ist am Dienstag das Urteil geprochen wurden. Der Täter ist wegen 10-fachen versuchten Mordes zu 7 Jahren und 10 Monate Haft verurteilt.+++

Im Prozess um den Brandanschlag auf ein „alternatives Wohnprojekt“ hat das Landgericht Dresden am Dienstag ein hartes Urteil gesprochen.

Danach soll Stanley N. wegen 10-fachen versuchten Mordes für sieben Jahre und 10 Monate ins Gefängnis. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im August 2010 einen so genannten „Molotow-Cocktail“ in das Haus in der Robert-Matzke-Straße (Dresden-Pieschen) geworfen hatte.

Der Anschlag war von den Bewohnern sofort bemerkt worden, deshalb war kein größerer Schaden entstanden. Der angeklagte soll Mitglied der Hooligans „Assipöbel Dynamo“ und bereits an zahlreichen Randalen beteiligt gewesen sein. Das Verfahren wurde teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Ob die Verteidigung das Urteil annimmt oder in Revision geht, war am Tag der Urteilsverkündung nicht zu erfahren.

Quelle:  News Audiovision Chemnitz

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar