Urteil im Mordprozess

Am Landgericht Chemnitz ist am Montag das Urteil gegen den Messerstecher von der Mühlenstraße gesprochen worden.

Der Mann wurde wegen Mordes zu 11 Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht sah es damit als erwiesen an, dass der 46-Jährige im November vergangenen Jahres einen Bekannten in dessen Wohnung vorsätzlich im Schlaf erstochen hat. Er hatte dem Opfer das Messer achtmal in den Oberkörper gerammt, der 49-Jährige war am Tatort verblutete. Die Tatwaffe, ein 30 cm langes Küchenmesser wurde später von der Polizei im Chemnitzfluss gefunden. Die geforderte Höchststrafe von 15 Jahren Haft wurde wegen der verminderten Schuldfähigkeit des Täters nicht ausgesprochen.

Chemnitz im Bild – Drehscheibe Kompakt

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