Urteil im Unfall-Prozess gefallen

Im Prozess um einen tödlichen Verkehrsunfall ist ein 28-jähriger Chemnitzer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Der Unfall hatte sich im Winter 2004 auf der Fürstenstraße ereignet. Dabei soll der Angeklagte einen 20-jährigen Mann überfahren haben, der aber vermutlich schon von einem anderen Auto überrollt worden war. Dessen Fahrer wurde nie ermittelt. Ebenfalls nicht geklärt werden konnte die Frage nach der Rolle des dabei getöteten Unfallopfers. Der Mann lag wahrscheinlich bereits betrunken auf der Straße, die Obduktion der Leiche ergab 2,6 Promille. Der am Dienstag zur Verantwortung gezogene Fahrzeugführer wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 760 Euro verurteilt.