Urteile gefallen

Vor dem Landgericht Chemnitz sind am Mittwoch im so genannten Schleuserprozeß die Urteile gefallen.

Der Hauptangeklagte wurde zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, die Strafen der Mittäter liegen knapp darunter. Zwei der Verurteilten bekamen je zwei Jahre auf Bewährung und Geldstrafen von bis zu 2.500 und 1.500 Euro.

Angeklagt waren sechs Männer, die zwischen 2005 und 2007
im Grenzgebiet bei Jöhstadt aktiv waren. Sie haben in 120 Fällen unzählige Ausländer illegal von Tschechien über die Grenze nach Sachsen gebracht.

Die Schleuser kassierten dafür jedes Mal mehr als 2.000 Euro.
Der Hauptangeklagte gab an, durch seine Schulden in Millionenhöhe zum Schleuser geworden zu sein.

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