Urzeitliche Weltraumpassagiere in Chemnitz zurück

Nach mehr als einem Jahr im Weltraum sind die Eier der Urzeitkrebse wieder im Chemnitzer Naturkundemuseum eingetroffen.

Nachdem die Proben am 17. September des vergangenen Jahres von einem russischen Raumschiff von der Raumstation ISS zur Erde zurückgebracht wurden, dauerte es noch ein halbes Jahr bis die Triops-Eier wieder in Chemnitz landeten.

Hier werden sie jetzt von Dr. Thorid Zierold untersucht.

Interview: Dr. Thorid Zierold – Geobiologin Museum für Naturkunde Chemnitz

Mit dem Experiment soll herausgefunden werden, ob die Urzeitkrebse bei den lebensfeindlichen Bedingungen im Weltall überlebensfähig sind.

Dazu laufen die Untersuchungen auch in Russland und Japan. In Chemnitz ist man aufgrund der Vorstudien optimistisch.

Interview: Dr. Thorid Zierold – Geobiologin Museum für Naturkunde Chemnitz

Seit rund 200 Millionen Jahren haben sich die als „lebende Fossilien“ bezeichneten Urzeitkrebse nicht verändert. Mit ersten Ergebnissen ist Ende März zu rechnen.

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